Mehr beste Jahre - Mit Longevity
Die Reise zum neuen Lebensstil startet mit Tests, die überraschend viel Spaß machen und richtig nützliche Ergebnisse liefern. Erfrischende Herausforderung Nummer eins: den Fuß in 16 Grad kaltes Wasser tauchen. Der Leiter des Medical Wellness Centers, Andreas Eggensberger, stoppt im Anschluss die Zeit, wie lange das Gewebe braucht, bis es wieder warm ist.
„Das hat Sebastian Kneipp schon vor rund 150 Jahren so gemacht: gefragt, zugehört und ausprobiert – und das funktioniert immer noch“, startet Eggensberger ausgesprochen unterhaltsam in eine immer komplexer werdende Analyse. Dabei haben alle Tests eines gemeinsam: Sie sind historisch erprobt, modern interpretiert und vor allem wissenschaftlich fundiert.
Das Thema Longevity hat im Hause Eggensberger nämlich Hand und Fuß. Egal ob vier oder 14 Tage – hier baut alles aufeinander auf. Ein Team aus Ärzten, Trainern und Therapeuten sorgt systematisch für einen starken Körper und eine tiefenentspannte, gelassene Seele.
Der Schlüssel in der natürlich-wohligen Atmosphäre des Hotels zwischen Naturtönen und extrem bequemen Betten lautet Freude: „Wir regen über individuelle Ziele die langfristige Motivation an“, verrät Andreas Eggensberger den Kern seines Erfolgs. Sein Team und er kombinieren europäische Medizin mit Naturheilverfahren und einem ausgeklügelten Programm, das Gäste nachhaltig motiviert.
Motivation statt Selbstoptimierung
Die Grundlage dafür sind präzise erfasste Daten und Fakten: Wie regelmäßig schlägt mein Herz? Wie gut ist mein Gleichgewicht? Welche Muskeln könnten kräftiger sein? Wie stabil ist meine Ausdauer? „Wir wollen keine Selbstoptimierung – wir sorgen für ein lebenswertes, langes Leben“, fasst Eggensberger die gründlichen Bemühungen zusammen. Akribisch schaut er nach allem, was für mein persönliches Gesundheitsziel wichtig ist: Ein aktiver Vagusnerv, eine aufrechte Haltung und ein akzeptabler Körperfettanteil sollen mich resistenter gegen Stress und energiegeladener im Alltag machen.
Bluttest und Kaloriemetrie helfen beim Bestimmen des Programms. „Es geht immer darum, die Gesundheit aktiv zu gestalten“, betont der Physiotherapeut sowie Sport- und Ernährungswissenschaftler. Für ihn gilt: „Prävention statt Reparatur.“ Dazu nutzt er das perfekte Zusammenspiel von Ernährung, Bewegung, mentaler Balance und natürlicher Regulation.
Das Longevity-Hotel bei Füssen setzt dort an, wo der Körper entlastet werden kann und Selbstheilungskräfte zu wirken beginnen. So entstehen Impulse, die über den Urlaub hinaus anhalten. Der angenehme Nebeneffekt: Das Training macht schon während des Aufenthalts glücklich. Und sogar das – was sonst? – wissenschaftlich fundiert!
„Wer trainiert, schüttet Myokine aus. Die aktivieren die Fettverbrennung, indem sie die Leber und das Fettgewebe beeinflussen. Sie verbessern die Insulinempfindlichkeit, was den Blutzuckerspiegel stabilisiert. Sie hemmen stille Entzündungen, die mit vielen chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Arteriosklerose oder Depression in Verbindung stehen. Sie stärken das Immunsystem und fördern die Regeneration nach Belastungen oder Verletzungen“, sagt Andreas Eggensberger.
Die verlockend duftende 100-Prozent-Bio-Küche unterstützt die raffinierte Kombination: Gesunde Zutaten (heute frisch: Rote Beete!), knackige Kräuter (ein bisschen exotisch: Koriander) und bestes Bio-Fleisch (Rinderstreifen vom Hof des Schwagers) zieren hier die Teller und geben vor allem Kraft.
Gäste berichten, dass die genussvoll angerichteten Nährstoffe bereits nach wenigen Tagen wirken. Noch mehr positive Resonanz hört Andreas Eggensberger in den wöchentlichen Telefonaten mit Gästen, die längst zu Hause sind. „Wer möchte, kann alle 14 Tage nach dem Urlaub mit mir oder einem anderen Physiotherapeuten sprechen. So bleiben unsere Gäste dran.“ Das Geheimnis des Teams: Freude am Tun triggern. „Wir fragen immer: Was tut Ihnen gut? Und dann legen wir erreichbare Ziele fest.“ So wird Gesundheit zur wohltuenden Routine.
Auch mein maßgeschneiderter Trainingsplan gegen Stress und für bessere Nerven beruht auf einer mehrfach erprobten Formel: „Wer mehr Ausdauer hat, hält auch mehr aus“, sagt Eggensberger und lächelt. Das leuchtet ein. Und motiviert mich. Die Frage ist: Wen nicht?
Fazit des Besuchs: In dieser Umgebung schaffen es vermutlich alle, wenigstens ein bisschen etwas zu ändern.